An die Welt von Andreas Gryphius

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MEin offt bestürmtes Schiff der grimmen Winde-Spiel
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Der frechen Wellen Baall / das schier die Flutt getrennet?
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Komt vor der Zeit an Port / den meine Seele wil.
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Offt / wenn vns schwartze Nacht im Mittag überfiell
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Hat der geschwinde Plitz die Segel schier verbrennet!
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Wie offt hab ich den Wind / vnd Nord’ vnd Sud verkennet!
7  
Wie schadhafft ist der Mast / Steur-Rurder / Schwerdt vnd Kiell.
8  
Steig auß du müder Geist / steig auß! wir sind am Lande!
9  
Was graut dir für dem Port / itzt wirst du aller Bande
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Vnd Angst / vnd herber Pein / vnd schwerer Schmertzen loß.
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Ade / verfluchte Welt: du See voll rauer Stürme!
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Glück zu mein Vaterland / das stätte Ruh’ im Schirme
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Vnd Schutz vnd Frieden hält / du ewig-lichtes Schlos!

Details zum Gedicht „An die Welt“

Anzahl Verse
1
Anzahl Zeilen
13
Anzahl Wörter
118
Entstehungsjahr
1658
Epoche
Barock

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „An die Welt“ des Autoren Andreas Gryphius. Geboren wurde Gryphius im Jahr 1616 in Glogau. Das Gedicht ist im Jahr 1658 entstanden. In Breßlau ist der Text erschienen. Auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autoren kann der Text der Epoche Barock zugeordnet werden. Der Schriftsteller Gryphius ist ein typischer Vertreter der genannten Epoche. Das Gedicht besteht aus 13 Zeilen mit nur einem Vers und umfasst dabei 118 Worte. Weitere bekannte Gedichte des Autoren Andreas Gryphius sind „An sich Selbst“, „Auff den Sontag deß ernehrenden Versorgers / oder VII. Sontag nach dem Fest der H. Dreyeinigkeit / Marc. 8.“ und „Beschluß deß XXIII. Jahrs“. Auf abi-pur.de liegen zum Autoren des Gedichtes „An die Welt“ weitere 459 Gedichte vor.

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