Matrosensang von Joachim Ringelnatz

Herr Steuermann, ach Steuermann,
Mein Herz ist gar so schwer.
„So bind ein gut Stück Eisen dran
Und wirf es über Bord ins Meer.“
 
Ob meine schwangere Liebste weint?
Eine Trän? Zwei Trän? Drei Trän?
Ho! Meine krumme Mutter meint,
Ich sei ein reicher Kapitän.
 
Ist Mutters Haus mit Stroh gedeckt,
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Wie sie sich freuen kann.
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Doch wie ein Sturm mit Branntwein schmeckt,
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Das geht sie einen Hundsdreck an.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.8 KB)

Details zum Gedicht „Matrosensang“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
69
Entstehungsjahr
1924
Epoche
Moderne,
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Matrosensang“ stammt aus der Feder des Autors bzw. Lyrikers Joachim Ringelnatz. Im Jahr 1883 wurde Ringelnatz in Wurzen geboren. Das Gedicht ist im Jahr 1924 entstanden. München ist der Erscheinungsort des Textes. Von der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her lässt sich das Gedicht den Epochen Moderne oder Expressionismus zuordnen. Bei Ringelnatz handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epochen. Das vorliegende Gedicht umfasst 69 Wörter. Es baut sich aus 3 Strophen auf und besteht aus 12 Versen. Die Gedichte „Abendgebet einer erkälteten Negerin“, „Abermals in Zwickau“ und „Abgesehen von der Profitlüge“ sind weitere Werke des Autors Joachim Ringelnatz. Zum Autor des Gedichtes „Matrosensang“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 560 Gedichte vor.

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