An die Parzen von Johann Christian Friedrich Hölderlin

Nur Einen Sommer gönnt, ihr Gewaltigen!
Und einen Herbst zu reifem Gesange mir,
Daß williger mein Herz, vom süssen
Spiele gesättiget, dann mir sterbe.
 
Die Seele, der im Leben ihr göttlich Recht
Nicht ward, sie ruht auch drunten im Orkus nicht;
Doch ist mir einst das Heil'ge, das am
Herzen mir liegt, das Gedicht gelungen;
 
Willkommen dann, o Stille der Schattenwelt!
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Zufrieden bin ich, wenn auch mein Saitenspiel
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Mich nicht hinabgeleitet; Einmal
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Lebt' ich, wie Götter, und mehr bedarfs nicht.

Details zum Gedicht „An die Parzen“

Anzahl Verse
3
Anzahl Zeilen
12
Anzahl Wörter
80
Entstehungsjahr
1799
Epoche
Klassik,
Romantik

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „An die Parzen“ stammt aus der Feder des Autoren bzw. Lyrikers Johann Christian Friedrich Hölderlin. Geboren wurde Hölderlin im Jahr 1770 in Lauffen am Neckar. Die Entstehungszeit des Gedichtes geht auf das Jahr 1799 zurück. Der Erscheinungsort ist Stuttgart. Eine Zuordnung des Gedichtes zu den Epochen Klassik oder Romantik kann auf Grund er Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autoren vorgenommen werden. Bitte überprüfe unbedingt die Richtigkeit der Angaben zur Epoche bei Verwendung. Die Zuordnung der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen. Das vorliegende Gedicht umfasst 80 Wörter. Es baut sich aus 3 Versen auf und besteht aus 12 Zeilen. Weitere Werke des Dichters Johann Christian Friedrich Hölderlin sind „Der Gott der Jugend“, „Der Winkel von Hahrdt“ und „Der gute Glaube“. Auf abi-pur.de liegen zum Autoren des Gedichtes „An die Parzen“ weitere 181 Gedichte vor.

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