Man soll in keiner Stadt von Klabund

Man soll in keiner Stadt länger bleiben als ein halbes Jahr.
Wenn man weiß, wie sie wurde und war,
Wenn man die Männer hat weinen sehen
Und die Frauen lachen,
Soll man von dannen gehen,
Neue Städte zu bewachen.
 
Läßt man Freunde und Geliebte zurück,
Wandert die Stadt mit einem als ein ewiges Glück.
Meine Lippen singen zuweilen
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Lieder, die ich in ihr gelernt,
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Meine Sohlen eilen
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Unter einem Himmel, der auch sie besternt.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.9 KB)

Details zum Gedicht „Man soll in keiner Stadt“

Autor
Klabund
Anzahl Strophen
2
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
74
Entstehungsjahr
1913
Epoche
Moderne,
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Klabund ist der Autor des Gedichtes „Man soll in keiner Stadt“. Im Jahr 1890 wurde Klabund in Crossen an der Oder geboren. 1913 ist das Gedicht entstanden. Berlin ist der Erscheinungsort des Textes. Anhand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her kann der Text den Epochen Moderne oder Expressionismus zugeordnet werden. Bei Verwendung der Angaben zur Epoche, prüfe bitte die Richtigkeit der Zurodnung. Die Auswahl der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen und muss daher nicht unbedingt richtig sein. Das Gedicht besteht aus 12 Versen mit insgesamt 2 Strophen und umfasst dabei 74 Worte. Die Gedichte „Ad notam“, „Akim Akimitsch“ und „Altes Reiterlied“ sind weitere Werke des Autors Klabund. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Man soll in keiner Stadt“ weitere 139 Gedichte vor.

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