Malerstunde von Joachim Ringelnatz

Mich juckt's,
Doch ich kann mich nicht jucken,
Weil meine Finger voll Farbe sind.
 
Dabei habe ich den Schlucken.
Wenn ich den Pinsel — — Hupp schluckt's.
 
In meinem Fliegenspind
Summt eine Fliege grollend,
Eingesperrt, hinauswollend.
Keine Fliege lebt von Worcester-Sauce.
 
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Ach, Hunger tut weh.
11 
Aber er schont die Hose
12 
Und macht sie locker.
 
13 
Ha! Jetzt habe ich eine Idee!
14 
Weh! Aber keinen Lichten Ocker.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24 KB)

Details zum Gedicht „Malerstunde“

Anzahl Strophen
5
Anzahl Verse
14
Anzahl Wörter
63
Entstehungsjahr
1932
Epoche
Moderne,
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Der Autor des Gedichtes „Malerstunde“ ist Joachim Ringelnatz. Im Jahr 1883 wurde Ringelnatz in Wurzen geboren. Das Gedicht ist im Jahr 1932 entstanden. Erschienen ist der Text in Berlin. Eine Zuordnung des Gedichtes zu den Epochen Moderne oder Expressionismus kann auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors vorgenommen werden. Bei Ringelnatz handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epochen. Das Gedicht besteht aus 14 Versen mit insgesamt 5 Strophen und umfasst dabei 63 Worte. Weitere bekannte Gedichte des Autors Joachim Ringelnatz sind „Abschiedsworte an Pellka“, „Afrikanisches Duell“ und „Alone“. Zum Autor des Gedichtes „Malerstunde“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 560 Gedichte vor.

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