Maikäfermalen von Joachim Ringelnatz

Setze Maikäfer in Tinte. (Es geht auch mit Fliegen.)
Zweierlei Tinte ist noch besser, schwarz und rot.
Laß sie aber nicht zu lange darin liegen,
Sonst werden sie tot.
Flügel brauchst du nicht erst rauszureißen.
Dann mußt du sie alle schnell aufs Bett schmeißen
Und mit einem Bleistift so herumtreiben,
Daß sie lauter komische Bilder und Worte schreiben.
Bei mir schrieben sie einmal ein ganzes Gedicht.
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Wenn deine Mutter kommt, mache ein dummes Gesicht;
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Sage ganz einfach: „Ich war es nicht!“
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.9 KB)

Details zum Gedicht „Maikäfermalen“

Anzahl Strophen
1
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
81
Entstehungsjahr
1924
Epoche
Moderne,
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „Maikäfermalen“ des Autors Joachim Ringelnatz. 1883 wurde Ringelnatz in Wurzen geboren. 1924 ist das Gedicht entstanden. Erscheinungsort des Textes ist Potsdam. Von der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her lässt sich das Gedicht den Epochen Moderne oder Expressionismus zuordnen. Bei dem Schriftsteller Ringelnatz handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epochen. Das 81 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 12 Versen mit nur einer Strophe. Der Dichter Joachim Ringelnatz ist auch der Autor für Gedichte wie „Abgesehen von der Profitlüge“, „Abglanz“ und „Abschied von Renée“. Zum Autor des Gedichtes „Maikäfermalen“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 560 Gedichte vor.

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