Machtsprüche von Richard Dehmel

scheltet nur, wie weit wir’s treiben.
Aber ein Band sollte bleiben:
Jeden, wie er strebt, begreifen.
 
II.
Jeder nach seiner Art:
die Einen lichten,
die Andern sichten,
bis einmal Einer
den ganzen Kien zu Berge karrt, –
10 
zwecklos war Keiner.
 
11 
III.
12 
Nicht zum Guten, nicht vom Bösen
13 
wollen wir die Welt erlösen,
14 
nur zum Willen, der da schafft;
15 
Dichterkraft ist Gotteskraft.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.9 KB)

Details zum Gedicht „Machtsprüche“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
15
Anzahl Wörter
61
Entstehungsjahr
1893
Epoche
Moderne

Gedicht-Analyse

Richard Dehmel ist der Autor des Gedichtes „Machtsprüche“. 1863 wurde Dehmel in Wendisch-Hermsdorf, Mark Brandenburg geboren. Das Gedicht ist im Jahr 1893 entstanden. Erscheinungsort des Textes ist München. Auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors kann der Text der Epoche Moderne zugeordnet werden. Bei Dehmel handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epoche. Das vorliegende Gedicht umfasst 61 Wörter. Es baut sich aus 3 Strophen auf und besteht aus 15 Versen. Richard Dehmel ist auch der Autor für Gedichte wie „Chinesisches Trinklied“, „Dann“ und „Das Gesicht“. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Machtsprüche“ weitere 490 Gedichte vor.

+ Wie analysiere ich ein Gedicht?

Daten werden aufbereitet

Weitere Gedichte des Autors Richard Dehmel (Infos zum Autor)

Zum Autor Richard Dehmel sind auf abi-pur.de 490 Dokumente veröffentlicht. Alle Gedichte finden sich auf der Übersichtsseite des Autors.