Lied der Helden von Otfried Krzyzanowski

Ob wir liegen und harren oder den Tod
Zu belauern, – hinaus schreiten:
Wir fühlen das Schöne, daß wir nicht wissen, woher
Uns der Mut kommt.
 
Wir müssen siegen.
Dann haben wir im Frieden mehr zu essen!
Ach, jeden überkommt einmal die Stunde
Der Furcht.
 
Wo der Tod uns treffe! Einsam oder bei den andern:
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Nicht zu wissen, ist gut.
11 
Das göttlich Schöne ist, daß wir nicht wissen, woher
12 
Uns der Mut kommt.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.9 KB)

Details zum Gedicht „Lied der Helden“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
72
Entstehungsjahr
nach 1902
Epoche
Moderne,
Expressionismus,
Avantgarde / Dadaismus

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „Lied der Helden“ des Autors Otfried Krzyzanowski. 1886 wurde Krzyzanowski in Starnberg geboren. Im Zeitraum zwischen 1902 und 1918 ist das Gedicht entstanden. Leipzig ist der Erscheinungsort des Textes. Von der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her lässt sich das Gedicht den Epochen Moderne, Expressionismus oder Avantgarde / Dadaismus zuordnen. Die Zuordnung der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Basis geschehen. Bitte überprüfe unbedingt die Richtigkeit der Angaben bei Verwendung. Das Gedicht besteht aus 12 Versen mit insgesamt 3 Strophen und umfasst dabei 72 Worte. Weitere bekannte Gedichte des Autors Otfried Krzyzanowski sind „Aristogeiton“, „Ästhetik des Kriegs“ und „Ballade“. Zum Autor des Gedichtes „Lied der Helden“ haben wir auf abi-pur.de weitere 37 Gedichte veröffentlicht.

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