Liebeslied von Klabund

Dein Mund, der schön geschweifte,
dein Lächeln, das mich streifte,
dein Blick, der mich umarmte,
dein Schoß, der mich erwarmte,
dein Arm, der mich umschlungen,
dein Wort, das mich umsungen,
dein Haar, darein ich tauchte,
dein Atem, der mich hauchte,
dein Herz, das wilde Fohlen,
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die Seele unverhohlen,
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die Füße, welche liefen,
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als meine Lippen riefen –:
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Gehört wohl mir, ist alles meins,
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wüßt’ nicht, was mir das liebste wär’,
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und gäb’ nicht Höll’ noch Himmel her:
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eines und alles, all und eins.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.9 KB)

Details zum Gedicht „Liebeslied“

Autor
Klabund
Anzahl Strophen
1
Anzahl Verse
16
Anzahl Wörter
82
Entstehungsjahr
1927
Epoche
Literatur der Weimarer Republik / Neue Sachlichkeit

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Liebeslied“ stammt aus der Feder des Autors bzw. Lyrikers Klabund. 1890 wurde Klabund in Crossen an der Oder geboren. Im Jahr 1927 ist das Gedicht entstanden. Der Erscheinungsort ist Berlin. Auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors kann der Text der Epoche Literatur der Weimarer Republik / Neue Sachlichkeit zugeordnet werden. Bei Verwendung der Angaben zur Epoche, prüfe bitte die Richtigkeit der Zurodnung. Die Auswahl der Epoche ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen und muss daher nicht unbedingt richtig sein. Das 82 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 16 Versen mit nur einer Strophe. Weitere Werke des Dichters Klabund sind „Akim Akimitsch“, „Altes Reiterlied“ und „Ausmarsch“. Zum Autor des Gedichtes „Liebeslied“ haben wir auf abi-pur.de weitere 139 Gedichte veröffentlicht.

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