Liebeslied von Klabund

Hui über drei Oktaven
Glissando unsre Lust.
Laß mich noch einmal schlafen
an deiner Brust.
 
Fern schleicht der Morgen sachte,
kein Hahn, kein Köter kläfft.
Du brauchst doch erst um achte
ins Geschäft.
 
Laß die Matratze knarren!
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Nach hinten schläft der Wirt.
11 
Wie deine Augen starren!
12 
Dein Atem girrt!
 
13 
Um deine Stirn der Morgen
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flicht einen bleichen Kranz.
15 
Du ruhst in ihm geborgen
16 
als eine Heilige und Jungfrau ganz.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24 KB)

Details zum Gedicht „Liebeslied“

Autor
Klabund
Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
16
Anzahl Wörter
69
Entstehungsjahr
1927
Epoche
Literatur der Weimarer Republik / Neue Sachlichkeit

Gedicht-Analyse

Klabund ist der Autor des Gedichtes „Liebeslied“. Geboren wurde Klabund im Jahr 1890 in Crossen an der Oder. Das Gedicht ist im Jahr 1927 entstanden. In Berlin ist der Text erschienen. Anhand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her kann der Text der Epoche Literatur der Weimarer Republik / Neue Sachlichkeit zugeordnet werden. Prüfe bitte vor Verwendung die Angaben zur Epoche auf Richtigkeit. Die Zuordnung der Epoche ist auf zeitlicher Ebene geschehen. Da sich Literaturepochen zeitlich überschneiden, ist eine reine zeitliche Zuordnung häufig mit Fehlern behaftet. Das 69 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 16 Versen mit insgesamt 4 Strophen. Der Dichter Klabund ist auch der Autor für Gedichte wie „Ballade“, „Baumblüte in Werder“ und „Bauz“. Zum Autor des Gedichtes „Liebeslied“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 139 Gedichte vor.

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