An die Jungen von Heinrich Heine

Laß dich nicht kirren, laß dich nicht wirren
Durch goldne Aepfel in deinem Lauf!
Die Schwerter klirren, die Pfeile schwirren,
Doch halten sie nicht den Helden auf.
 
Ein kühnes Beginnen ist halbes Gewinnen,
Ein Alexander erbeutet die Welt!
Kein langes Besinnen! Die Königinnen
Erwarten schon knieend den Sieger im Zelt.
 
Wir wagen, wir werben! besteigen als Erben
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Des alten Darius Bett und Thron.
11 
O süßes Verderben! o blühendes Sterben!
12 
Berauschter Triumphtod zu Babylon!

Details zum Gedicht „An die Jungen“

Anzahl Verse
3
Anzahl Zeilen
12
Anzahl Wörter
73
Entstehungsjahr
1851
Epoche
Junges Deutschland & Vormärz

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „An die Jungen“ des Autoren Heinrich Heine. Geboren wurde Heine im Jahr 1797 in Düsseldorf. 1851 ist das Gedicht entstanden. Der Erscheinungsort ist Hamburg. Eine Zuordnung des Gedichtes zur Epoche Junges Deutschland & Vormärz kann auf Grund er Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autoren vorgenommen werden. Bei dem Schriftsteller Heine handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epoche. Das vorliegende Gedicht umfasst 73 Wörter. Es baut sich aus 3 Versen auf und besteht aus 12 Zeilen. Heinrich Heine ist auch der Autor für Gedichte wie „Ach, wenn ich nur der Schemel wär’“, „Ahnung“ und „Allnächtlich im Traume seh’ ich dich“. Zum Autoren des Gedichtes „An die Jungen“ haben wir auf abi-pur.de weitere 526 Gedichte veröffentlicht.

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