An die Horen von Karoline Marie Luise Brachmann

Schöne himmlische Schwestern, leichte Horen,
Die ihr auf Aetherflügeln Schmerz und Freude
Zu den Sterblichen bringt, und Nacht und Morgen
Wechselnd heraufführt;
Hört, o Töchter Kronions, mich! so lang noch
Locken der Jugend meine Stirn umkränzen,
Schwebt in ernster Gestalt vor meiner heitern
Seele vorüber!
Führt mich in der Betrachtung stillen Tempel,
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Mildert der Jugend rasche Glut mit ernsten
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Bildern, daß ich nicht untergeh’ im Meere
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Heißer Gefühle.
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Aber dekt mich des Alters Schnee dann schwebt mir
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Lächelnd in sanftem Morgenglanz vorüber.
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Dann, o Göttinnen hellt den matten Blick mit
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Rosigen Bildern.
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LOUISE.

Details zum Gedicht „An die Horen“

Anzahl Verse
1
Anzahl Zeilen
17
Anzahl Wörter
93
Entstehungsjahr
1799
Epoche
Klassik,
Romantik

Gedicht-Analyse

Die Autorin des Gedichtes „An die Horen“ ist Karoline Marie Luise Brachmann. Die Autorin Karoline Marie Luise Brachmann wurde 1777 in Rochlitz geboren. Das Gedicht ist im Jahr 1799 entstanden. Der Erscheinungsort ist Tübingen. Die Entstehungszeit des Gedichtes bzw. die Lebensdaten der Autorin lassen eine Zuordnung zu den Epochen Klassik oder Romantik zu. Die Zuordnung der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Basis geschehen. Bitte überprüfe unbedingt die Richtigkeit der Angaben bei Verwendung. Das vorliegende Gedicht umfasst 93 Wörter. Es baut sich aus nur einem Vers auf und besteht aus 17 Zeilen. Die Gedichte „Der Führer“, „Treue Liebe“ und „Meine Wahl“ sind weitere Werke der Autorin Karoline Marie Luise Brachmann. Zur Autorin des Gedichtes „An die Horen“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 20 Gedichte vor.

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