Lebensgruß von Heinrich Heine

Eine große Landstraß’ ist unsre Erd’,
Wir Menschen sind Passagiere;
Man rennet und jaget, zu Fuß und zu Pferd,
Wie Läufer oder Couriere.
 
Man fährt sich vorüber, man nicket, man grüßt
Mit dem Taschentuch’ aus der Carosse;
Man hätte sich gerne geherzt und geküßt, –
Doch jagen von hinnen die Rosse.
 
Kaum trafen wir uns auf derselben Station,
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Herzliebster Prinz Alexander,
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Da bläst schon zur Abfahrt der Postillon,
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Und bläst uns schon auseinander.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.8 KB)

Details zum Gedicht „Lebensgruß“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
72
Entstehungsjahr
1817–1821
Epoche
Junges Deutschland & Vormärz

Gedicht-Analyse

Heinrich Heine ist der Autor des Gedichtes „Lebensgruß“. 1797 wurde Heine in Düsseldorf geboren. Das Gedicht ist im Jahr 1821 entstanden. Erschienen ist der Text in Hamburg. Auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors kann der Text der Epoche Junges Deutschland & Vormärz zugeordnet werden. Der Schriftsteller Heine ist ein typischer Vertreter der genannten Epoche. Das 72 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 12 Versen mit insgesamt 3 Strophen. Die Gedichte „Almansor“, „Als ich, auf der Reise, zufällig“ und „Alte Rose“ sind weitere Werke des Autors Heinrich Heine. Zum Autor des Gedichtes „Lebensgruß“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 529 Gedichte vor.

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