Laura von Johann Christoph Friedrich Haug

Was sah ich? Himmlische Gebehrden,
Ein Engelbild! Kein Gleiches ward auf Erden.
Erinnerung, die mich entzückt und quält.
Phantome, Träume, Nebel scheinen
Mir alle nun die Freuden dieser Welt.
Ich sah die schönen Zwillingslichter weinen,
Zu tausendfachem Neid des Sonnenlichts erhellt.
Ich horchte klagenden Accenten,
Die selbst Barbaren Huldigung,
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Dem Hochgebürge Näherung
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Und Strömen Halt gebieten könnten.
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Geist, Liebe, Wehmuth, Sympathie
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Zerflossen rührend schön in ihrer Klage,
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O Welt, seit deinem ersten Tage
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Vernahmst du solche Töne nie.
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Die Himmel lauschten dieser Harmonie,
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Kein reges Blättchen durch Gebüsch und Aeste,
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So lagen süß gefangen alle Weste.
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HAUG.

Details zum Gedicht „Laura“

Anzahl Strophen
1
Anzahl Verse
19
Anzahl Wörter
97
Entstehungsjahr
1796
Epoche
Klassik

Gedicht-Analyse

Johann Christoph Friedrich Haug ist der Autor des Gedichtes „Laura“. Der Autor Johann Christoph Friedrich Haug wurde 1761 in Niederstotzingen geboren. Die Entstehungszeit des Gedichtes geht auf das Jahr 1796 zurück. Der Erscheinungsort ist Neustrelitz. Von der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autoren her lässt sich das Gedicht der Epoche Klassik zuordnen. Die Angaben zur Epoche prüfe bitte vor Verwendung auf Richtigkeit. Die Zuordnung der Epoche ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen. Da sich die Literaturepochen zeitlich teilweise überschneiden, ist eine reine zeitliche Zuordnung fehleranfällig. Das vorliegende Gedicht umfasst 97 Wörter. Es baut sich aus nur einer Strophe auf und besteht aus 19 Versen. Der Dichter Johann Christoph Friedrich Haug ist auch der Autor für Gedichte wie „Der Unterschied“, „Doktor Pandolff“ und „Edgar an Psyche“. Zum Autoren des Gedichtes „Laura“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 10 Gedichte vor.

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