Laubenfest von Georg Heym

Schon hängen die Lampions wie bunte Trauben
An langen Schnüren über kleinen Beeten,
Den grünen Zäunen, und von den Staketen
Der hohen Bohnen leuchtend in die Lauben.
 
Gesumm von Stimmen auf den schmalen Wegen.
Musik von Trommeln und von Blechtrompeten.
Es steigen auf die ersten der Raketen,
Und platzen oben in den Silberregen.
 
Um einen Maibaum dreht sich Paar um Paar
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Zu eines Geigers hölzernem Gestreich,
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Um den mit Ehrfurcht steht die Kinderschaar.
 
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Im blauen Abend steht Gewölke weit,
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Delphinen mit den rosa Flossen gleich,
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Die schlafen in der Meere Einsamkeit.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24 KB)

Details zum Gedicht „Laubenfest“

Autor
Georg Heym
Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
14
Anzahl Wörter
91
Entstehungsjahr
1911
Epoche
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „Laubenfest“ des Autors Georg Heym. 1887 wurde Heym in Hirschberg geboren. Entstanden ist das Gedicht im Jahr 1911. Erschienen ist der Text in Leipzig. Auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors kann der Text der Epoche Expressionismus zugeordnet werden. Bei Heym handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epoche. Das Gedicht besteht aus 14 Versen mit insgesamt 4 Strophen und umfasst dabei 91 Worte. Georg Heym ist auch der Autor für Gedichte wie „Columbus“, „Das Fieberspital“ und „Der Abend“. Zum Autor des Gedichtes „Laubenfest“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 75 Gedichte vor.

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