Landsknechtslied von Klabund

Maria himmeloben,
Maria herzeninn,
Du hast uns hoch erhoben
Zum Dienst nach deinem Sinn.
Du siehst auf uns hernieder,
Wir sind dir wie der Saum
Am goldgestickten Mieder
Und wie ein Vogeltraum.
 
Was wär aus Gott geworden,
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Wenn er nicht auch im Bett
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Gezeugt und allerorten
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Die gute Mutter hätt?
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Und Frauenlippen küßten
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Den Jüngling. Büßt es denn!
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Gott ward gesäugt an Brüsten,
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Den allersüßesten.
 
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Es wurde Gott geboren,
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Um Kind und Sohn zu sein.
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Den Heiden selbst und Mohren
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Erglänzt sein milder Schein.
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Wir sind des Teufels Futter,
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Der Fraß des Höllenhunds.
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Maria, Gottes Mutter,
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Maria, bitt für uns!
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24.5 KB)

Details zum Gedicht „Landsknechtslied“

Autor
Klabund
Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
24
Anzahl Wörter
100
Entstehungsjahr
1916
Epoche
Moderne,
Expressionismus,
Avantgarde / Dadaismus

Gedicht-Analyse

Der Autor des Gedichtes „Landsknechtslied“ ist Klabund. Klabund wurde im Jahr 1890 in Crossen an der Oder geboren. Die Entstehungszeit des Gedichtes geht auf das Jahr 1916 zurück. Erscheinungsort des Textes ist München. Die Entstehungszeit des Gedichtes bzw. die Lebensdaten des Autors lassen eine Zuordnung zu den Epochen Moderne, Expressionismus oder Avantgarde / Dadaismus zu. Vor Verwendung der Angaben zur Epoche, prüfe bitte die Richtigkeit. Die Zuordnung der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen und daher anfällig für Fehler. Das vorliegende Gedicht umfasst 100 Wörter. Es baut sich aus 3 Strophen auf und besteht aus 24 Versen. Weitere bekannte Gedichte des Autors Klabund sind „Ballade“, „Baumblüte in Werder“ und „Bauz“. Zum Autor des Gedichtes „Landsknechtslied“ haben wir auf abi-pur.de weitere 139 Gedichte veröffentlicht.

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