Landregen von Joachim Ringelnatz

Der Regen rauscht. Der Regen
Rauscht schon seit Tagen immerzu.
 
Und Käferchen ertrinken
Im Schlammrinn an den Wegen. – –
Der Wald hat Ruh.
Gelabte Blätter blinken.
 
Im Regenrauschen schweigen
Alle Vögel und zeigen
Sich nicht.
 
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Es rauscht urewige Musik.
 
11 
Und dennoch sucht mein Blick
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Ein Streifchen helles Licht.
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Fast schäm ich mich, zu sagen:
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Ich sehne mich nach etwas Staub.
 
15 
Ich kann das schwere, kalte Laub
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Nicht länger mehr ertragen.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24.1 KB)

Details zum Gedicht „Landregen“

Anzahl Strophen
6
Anzahl Verse
16
Anzahl Wörter
69
Entstehungsjahr
1934
Epoche
Moderne,
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Joachim Ringelnatz ist der Autor des Gedichtes „Landregen“. 1883 wurde Ringelnatz in Wurzen geboren. Die Entstehungszeit des Gedichtes geht auf das Jahr 1934 zurück. Erschienen ist der Text in Berlin. Das Gedicht lässt sich an Hand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her den Epochen Moderne oder Expressionismus zuordnen. Der Schriftsteller Ringelnatz ist ein typischer Vertreter der genannten Epochen. Das vorliegende Gedicht umfasst 69 Wörter. Es baut sich aus 6 Strophen auf und besteht aus 16 Versen. Joachim Ringelnatz ist auch der Autor für Gedichte wie „Alone“, „Alte Winkelmauer“ und „Alter Mann spricht junges Mädchen an“. Zum Autor des Gedichtes „Landregen“ haben wir auf abi-pur.de weitere 560 Gedichte veröffentlicht.

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