Land und Volk von Rainer Maria Rilke

…Gott war guter Laune. Geizen
ist doch wohl nicht seine Art;
und er lächelte: da ward
Böhmen, reich an tausend Reizen.
 
Wie erstarrtes Licht liegt Weizen
zwischen Bergen, waldbehaart,
und der Baum, den dichtgeschart
Früchte drücken, fordert Spreizen.
 
Gott gab Hütten; voll von Schafen
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Ställe; und der Dirne klafft
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vor Gesundheit fast das Mieder.
 
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Gab den Burschen all, den braven,
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in die rauhe Faust die Kraft,
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in das Herz – die Heimatlieder.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24 KB)

Details zum Gedicht „Land und Volk“

Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
14
Anzahl Wörter
71
Entstehungsjahr
nach 1891
Epoche
Moderne

Gedicht-Analyse

Der Autor des Gedichtes „Land und Volk“ ist Rainer Maria Rilke. Rilke wurde im Jahr 1875 in Prag geboren. Im Zeitraum zwischen 1891 und 1926 ist das Gedicht entstanden. In Frankfurt am Main ist der Text erschienen. Anhand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her kann der Text der Epoche Moderne zugeordnet werden. Der Schriftsteller Rilke ist ein typischer Vertreter der genannten Epoche. Das vorliegende Gedicht umfasst 71 Wörter. Es baut sich aus 4 Strophen auf und besteht aus 14 Versen. Rainer Maria Rilke ist auch der Autor für Gedichte wie „Abend“, „Abend“ und „Abend“. Zum Autor des Gedichtes „Land und Volk“ haben wir auf abi-pur.de weitere 337 Gedichte veröffentlicht.

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