Königslied von Rainer Maria Rilke

DARFST das Leben mit Würde ertragen,
nur die Kleinlichen macht es klein;
Bettler können dir Bruder sagen,
und du kannst doch ein König sein.
 
Ob dir der Stirne göttliches Schweigen
auch kein rotgoldener Reif unterbrach, –
Kinder werden sich vor dir neigen,
selige Schwärmer staunen dir nach.
 
Tage weben aus leuchtender Sonne
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dir deinen Purpur und Hermelin,
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und, in den Händen Wehmut und Wonne,
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liegen die Nächte vor dir auf den Knien …
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.8 KB)

Details zum Gedicht „Königslied“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
71
Entstehungsjahr
1896
Epoche
Moderne

Gedicht-Analyse

Rainer Maria Rilke ist der Autor des Gedichtes „Königslied“. Im Jahr 1875 wurde Rilke in Prag geboren. Im Jahr 1896 ist das Gedicht entstanden. Die Entstehungszeit des Gedichtes bzw. die Lebensdaten des Autors lassen eine Zuordnung zur Epoche Moderne zu. Rilke ist ein typischer Vertreter der genannten Epoche. Das vorliegende Gedicht umfasst 71 Wörter. Es baut sich aus 3 Strophen auf und besteht aus 12 Versen. Rainer Maria Rilke ist auch der Autor für Gedichte wie „Abend“, „Abend“ und „Abend in Skaane“. Zum Autor des Gedichtes „Königslied“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 337 Gedichte vor.

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