Kummervolle Rückreise von Joachim Ringelnatz

Es wird vorübergehn,
Doch meine Müdigkeit
Glaubt nicht daran. – Die Uhr schlägt Zehn
Und Elf und Zwölf; und wieder dann die gleiche Zeit.
 
So müde sein und noch nicht ruhn,
Nicht sterben dürfen – – Ach und nun
So ohne Trost die Liebste wiedersehn,
Die ich doch trösten will – –
 
Die Uhr schlägt Zwölf und Drei und Vier und Zehn. – –
10 
Wenn ihre Feder bricht, stünde die Uhr jetzt still.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.8 KB)

Details zum Gedicht „Kummervolle Rückreise“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
10
Anzahl Wörter
66
Entstehungsjahr
1934
Epoche
Moderne,
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Kummervolle Rückreise“ stammt aus der Feder des Autors bzw. Lyrikers Joachim Ringelnatz. 1883 wurde Ringelnatz in Wurzen geboren. Entstanden ist das Gedicht im Jahr 1934. Der Erscheinungsort ist Berlin. Anhand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her kann der Text den Epochen Moderne oder Expressionismus zugeordnet werden. Der Schriftsteller Ringelnatz ist ein typischer Vertreter der genannten Epochen. Das Gedicht besteht aus 10 Versen mit insgesamt 3 Strophen und umfasst dabei 66 Worte. Weitere bekannte Gedichte des Autors Joachim Ringelnatz sind „Abschiedsworte an Pellka“, „Afrikanisches Duell“ und „Alone“. Zum Autor des Gedichtes „Kummervolle Rückreise“ haben wir auf abi-pur.de weitere 560 Gedichte veröffentlicht.

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