Kleptomanie von Heinrich Kämpchen

Klaubst du Kohlen aus dem Schutt der Halde,
Raffst du Brennholz dir in fremdem Walde,
Und du, Böser, wirst dabei betroffen,
Steh’n dir die Gefängnistüren offen –
Hast du doch, ein sträflich Unterfangen,
Dich an fremdem Eigentum vergangen. –
Aber trage eine Fürstenkrone,
Bist du sonst auch nicht ganz zweifelsohne,
Und verschwinden, wo du weilst, vom Flecke
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Silberplatten oft auch und Bestecke –
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Dann bist du ein armer Kleptomane.
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Der das Silber nimmt in krankem Wahne,
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Der nur folgt dem „angebor’nen Hange,
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Wo der and’re „stiehlt“ in „frevlem Drange“. –
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24 KB)

Details zum Gedicht „Kleptomanie“

Anzahl Strophen
1
Anzahl Verse
14
Anzahl Wörter
89
Entstehungsjahr
1909
Epoche
Moderne

Gedicht-Analyse

Der Autor des Gedichtes „Kleptomanie“ ist Heinrich Kämpchen. Der Autor Heinrich Kämpchen wurde 1847 in Altendorf an der Ruhr geboren. Die Entstehungszeit des Gedichtes geht auf das Jahr 1909 zurück. Der Erscheinungsort ist Bochum. Anhand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her kann der Text der Epoche Moderne zugeordnet werden. Die Zuordnung der Epoche ist ausschließlich auf zeitlicher Basis geschehen. Bitte überprüfe unbedingt die Richtigkeit der Angaben bei Verwendung. Das Gedicht besteht aus 14 Versen mit nur einer Strophe und umfasst dabei 89 Worte. Weitere bekannte Gedichte des Autors Heinrich Kämpchen sind „Abend am Rhein“, „Abendläuten“ und „Altendorf“. Zum Autor des Gedichtes „Kleptomanie“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 165 Gedichte vor.

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