Klagen von Susanne von Bandemer

Sind das wirklich, Liebe, deine Freuden,
Und der Lohn für meine Treu,
Daß der Hölle qualenvollstes Leiden
Meines Lebens Antheil sey?
 
Muß ich Thränen in dem Becher trinken,
Den die Liebe mir gereicht?
Und verzweifelnd auf ein Lager sinken,
Wo der Gram den Schlaf verscheucht?
 
Muß ich nur die Sklavenkette fühlen,
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Die die Liebe um mich wand,
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Um die Wuth der Zauberinn zu kühlen,
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Der ich lange widerstand?
 
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Ha! so mag sie ganz ihr Werk vollführen,
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Bis dies Herz verzweifelnd bricht!
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Sie zum Mitleid will ich nie mehr rühren,
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Und auch lieben ewig nicht!
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24.1 KB)

Details zum Gedicht „Klagen“

Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
16
Anzahl Wörter
94
Entstehungsjahr
1802
Epoche
Klassik,
Romantik

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „Klagen“ der Autorin Susanne von Bandemer. 1751 wurde Bandemer in Berlin geboren. Die Entstehungszeit des Gedichtes geht auf das Jahr 1802 zurück. Der Erscheinungsort ist Berlin. Das Gedicht lässt sich an Hand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten der Autorin her den Epochen Klassik oder Romantik zuordnen. Bei Verwendung der Angaben zur Epoche, prüfe bitte die Richtigkeit der Zurodnung. Die Auswahl der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen und muss daher nicht unbedingt richtig sein. Das vorliegende Gedicht umfasst 94 Wörter. Es baut sich aus 4 Strophen auf und besteht aus 16 Versen. Weitere bekannte Gedichte der Autorin Susanne von Bandemer sind „An Ihn“, „An Karl Hadermann“ und „An Madame Karschin bey Übersendung eines Blumenstrausses am 1. Dezember 1789“. Zur Autorin des Gedichtes „Klagen“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 86 Gedichte vor.

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