Kamerad, es ist nun Zeit von Klabund

Kamerad, es ist nun Zeit,
Kamerad, ich muß versinken,
Die Erde wird mich trinken,
Die Dämmerung ist mein Sterbekleid.
 
Kamerad, bleib du nicht stehn!
Mit vielen Grenadieren
Muß ich zu Gott marschieren,
Wo schon die schwarz-weiß-roten Fahnen wehn.
 
Kamerad, grüß mir mein Weib!
10 
Ich hör die Sterne läuten,
11 
Wir tanzen mit himmlischen Bräuten
12 
Zu Lust und Zeitvertreib.
 
13 
Kamerad, so Tag und Nacht
14 
Bin ich bei meinem Volke.
15 
Auf einer roten Wolke
16 
Reit ich voran zur Schlacht ...
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24.1 KB)

Details zum Gedicht „Kamerad, es ist nun Zeit“

Autor
Klabund
Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
16
Anzahl Wörter
76
Entstehungsjahr
1916
Epoche
Moderne,
Expressionismus,
Avantgarde / Dadaismus

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „Kamerad, es ist nun Zeit“ des Autors Klabund. 1890 wurde Klabund in Crossen an der Oder geboren. Entstanden ist das Gedicht im Jahr 1916. In München ist der Text erschienen. Die Entstehungszeit des Gedichtes bzw. die Lebensdaten des Autors lassen eine Zuordnung zu den Epochen Moderne, Expressionismus oder Avantgarde / Dadaismus zu. Die Richtigkeit der Epochen sollte vor Verwendung geprüft werden. Die Zuordnung der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen. Da es keine starren zeitlichen Grenzen bei der Epochenbestimmung gibt, können hierbei Fehler entstehen. Das Gedicht besteht aus 16 Versen mit insgesamt 4 Strophen und umfasst dabei 76 Worte. Klabund ist auch der Autor für Gedichte wie „Altes Reiterlied“, „Ausmarsch“ und „Ballade“. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Kamerad, es ist nun Zeit“ weitere 139 Gedichte vor.

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