Jubiläumsgongschlag von Joachim Ringelnatz

Es tamt das Gong.
Herein, ihr Gäste,
In meinen Salon
Zu meinem Feste!
Es gibt heut das Beste,
Was ich zu erschwingen vermag,
Gibt Weine und Sekt –
Tamtam – Schlag auf Schlag –
Sogar etwas, was wie Kaviar schmeckt.
10 
Es gibt heute faustgroße
11 
Eier in Senfsauce
12 
Und süße à la bonbon.
13 
Es gibt sogar Schweinebraten.
14 
Heut geb ich gern, heut geb ich viel.
15 
Zum fünzigjährigen Jubil-
16 
Äum des Reichspaten
17 
Tamts – Gong –
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24.1 KB)

Details zum Gedicht „Jubiläumsgongschlag“

Anzahl Strophen
1
Anzahl Verse
17
Anzahl Wörter
69
Entstehungsjahr
1928
Epoche
Moderne,
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Der Autor des Gedichtes „Jubiläumsgongschlag“ ist Joachim Ringelnatz. Geboren wurde Ringelnatz im Jahr 1883 in Wurzen. Die Entstehungszeit des Gedichtes geht auf das Jahr 1928 zurück. Der Erscheinungsort ist Berlin. Das Gedicht lässt sich an Hand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her den Epochen Moderne oder Expressionismus zuordnen. Bei Ringelnatz handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epochen. Das Gedicht besteht aus 17 Versen mit nur einer Strophe und umfasst dabei 69 Worte. Die Gedichte „Abschiedsworte an Pellka“, „Afrikanisches Duell“ und „Alone“ sind weitere Werke des Autors Joachim Ringelnatz. Zum Autor des Gedichtes „Jubiläumsgongschlag“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 560 Gedichte vor.

+ Wie analysiere ich ein Gedicht?

Daten werden aufbereitet

Fertige Biographien und Interpretationen, Analysen oder Zusammenfassungen zu Werken des Autors Joachim Ringelnatz

Wir haben in unserem Hausaufgaben- und Referate-Archiv weitere Informationen zu Joachim Ringelnatz und seinem Gedicht „Jubiläumsgongschlag“ zusammengestellt. Diese Dokumente könnten Dich interessieren.

Weitere Gedichte des Autors Joachim Ringelnatz (Infos zum Autor)

Zum Autor Joachim Ringelnatz sind auf abi-pur.de 560 Dokumente veröffentlicht. Alle Gedichte finden sich auf der Übersichtsseite des Autors.