An den gecreutzigten Jesum von Andreas Gryphius

Hler wil ich gantz nicht weg! laß alle Schwerdter klingen!
Greiff Spieß vnd Sebel an! brauch aller Waffen Macht
Vnd Flamm’ / vnd was die Welt für vnerträglich acht.
Mich sol von diesem Creutz kein Tod / kein Teufel dringen.
Hier wil ich / wenn mich Ach vnd Angst vnd Leid vm bringen /
Wenn Erd’ vnd Meer auffreisst / ja Wenn der Donner Nacht /
Mit dunckelrotem Blitz auff meinem Kopffe kracht /
Ja wenn der Himmel fällt / hier wil ich frölich singen.
Weil mir die Brust noch klopfft / auch weder dort noch hier /
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Vnd nun vnd ewig sol mich reissen nichts von dir.
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Hier wil ich / wenn ich soll / den matten Geist auffgeben.
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Du aber / der du hoch am Holtz stehst auffgericht;
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HErr JEsu / neig herab dein bluttig Angesicht /
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Vnd heiß durch deinen Tod im Tod mich ewig leben!

Details zum Gedicht „An den gecreutzigten Jesum“

Anzahl Verse
1
Anzahl Zeilen
14
Anzahl Wörter
134
Entstehungsjahr
1658
Epoche
Barock

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „An den gecreutzigten Jesum“ des Autoren Andreas Gryphius. Geboren wurde Gryphius im Jahr 1616 in Glogau. 1658 ist das Gedicht entstanden. Der Erscheinungsort ist Breßlau. Eine Zuordnung des Gedichtes zur Epoche Barock kann auf Grund er Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autoren vorgenommen werden. Gryphius ist ein typischer Vertreter der genannten Epoche. Das 134 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 14 Zeilen mit nur einem Vers. Der Dichter Andreas Gryphius ist auch der Autor für Gedichte wie „An Gott den Heiligen Geist“, „An H. Christoph von Dihr“ und „An Jolinden“. Zum Autoren des Gedichtes „An den gecreutzigten Jesum“ haben wir auf abi-pur.de weitere 459 Gedichte veröffentlicht.

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