In ein altes Stammbuch von Georg Trakl

Immer wieder kehrst du Melancholie,
O Sanftmut der einsamen Seele.
Zu Ende glüht ein goldener Tag.
 
Demutsvoll beugt sich dem Schmerz der Geduldige
Tönend von Wohllaut und weichem Wahnsinn.
Siehe! es dämmert schon.
 
Wieder kehrt die Nacht und klagt ein Sterbliches
Und es leidet ein anderes mit.
 
Schaudernd unter herbstlichen Sternen
10 
Neigt sich jährlich tiefer das Haupt.
Arbeitsblatt zum Gedicht
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Details zum Gedicht „In ein altes Stammbuch“

Autor
Georg Trakl
Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
10
Anzahl Wörter
57
Entstehungsjahr
1913
Epoche
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Der Autor des Gedichtes „In ein altes Stammbuch“ ist Georg Trakl. 1887 wurde Trakl in Salzburg geboren. Das Gedicht ist im Jahr 1913 entstanden. In Leipzig ist der Text erschienen. Die Entstehungszeit des Gedichtes bzw. die Lebensdaten des Autors lassen eine Zuordnung zur Epoche Expressionismus zu. Trakl ist ein typischer Vertreter der genannten Epoche. Das vorliegende Gedicht umfasst 57 Wörter. Es baut sich aus 4 Strophen auf und besteht aus 10 Versen. Der Dichter Georg Trakl ist auch der Autor für Gedichte wie „Abendlied“, „Abendmuse“ und „Allerseelen“. Zum Autor des Gedichtes „In ein altes Stammbuch“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 60 Gedichte vor.

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