In Danzig von Joseph von Eichendorff

Dunkle Giebel, hohe Fenster,
Thürme tief aus Nebeln sehn,
Bleiche Statuen wie Gespenster
Lautlos an den Thüren stehn.
 
Träumerisch der Mond drauf scheinet,
Dem die Stadt gar wohl gefällt,
Als läg’ zauberhaft versteinet
Drunten eine Märchenwelt.
 
Ringsher durch das tiefe Lauschen,
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Ueber alle Häuser weit,
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Nur des Meeres fernes Rauschen –
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Wunderbare Einsamkeit!
 
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Und der Thürmer wie vor Jahren
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Singet ein uraltes Lied:
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Wolle Gott den Schiffer wahren,
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Der bei Nacht vorüberzieht!

Details zum Gedicht „In Danzig“

Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
16
Anzahl Wörter
71
Entstehungsjahr
1842
Epoche
Romantik

Gedicht-Analyse

Joseph von Eichendorff ist der Autor des Gedichtes „In Danzig“. Geboren wurde Eichendorff im Jahr 1788 . Die Entstehungszeit des Gedichtes geht auf das Jahr 1842 zurück. Leipzig, Voigt & Günther ist der Erscheinungsort des Textes. Anhand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autoren her kann der Text der Epoche Romantik zugeordnet werden. Der Schriftsteller Eichendorff ist ein typischer Vertreter der genannten Epoche. Das 71 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 16 Versen mit insgesamt 4 Strophen. Der Dichter Joseph von Eichendorff ist auch der Autor für Gedichte wie „Mondnacht“, „Morgengebet“ und „Ostern“. Zum Autoren des Gedichtes „In Danzig“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 388 Gedichte vor.

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