An den Mann im Spiegel von Joachim Ringelnatz

Du bist ein krummer, dummer Hund!
Und hast es doch so gut gehabt,
Bist gar nicht reich und bist gesund,
Auch großenteils nicht unbegabt.
 
Du altes Schwein im Trüffelbeet,
Weißt du auch stets, wie gut’s dir geht?
 
Du, spring nicht über Schranken,
Die höher, als du selbst bist, sind.
Vergiß nie, täglich wie ein Kind
10 
Für alles tief zu danken.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.8 KB)

Details zum Gedicht „An den Mann im Spiegel“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
10
Anzahl Wörter
61
Entstehungsjahr
1928
Epoche
Moderne,
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Der Autor des Gedichtes „An den Mann im Spiegel“ ist Joachim Ringelnatz. Ringelnatz wurde im Jahr 1883 in Wurzen geboren. Entstanden ist das Gedicht im Jahr 1928. Der Erscheinungsort ist Berlin. Anhand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her kann der Text den Epochen Moderne oder Expressionismus zugeordnet werden. Bei dem Schriftsteller Ringelnatz handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epochen. Das 61 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 10 Versen mit insgesamt 3 Strophen. Joachim Ringelnatz ist auch der Autor für Gedichte wie „Abschied von Renée“, „Abschiedsworte an Pellka“ und „Afrikanisches Duell“. Zum Autor des Gedichtes „An den Mann im Spiegel“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 560 Gedichte vor.

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