Ikarus von Theodor Fontane

Immer wieder dieselbe Geschichte:
Siege, Triumphe, Gottesgerichte.
 
Wem jeder Sprung, auch der kühnste, geglückt,
Der fühlt sich dem Gesetz entrückt,
Er ist heraus aus dem Alltagstrott,
Fliegen will er, er ist ein Gott;
Er fällt dem Sonnengespann in die Zügel, –
Da schmelzen dem Ikarus die Flügel,
Er flog zu hoch, er stürzt, er fällt,
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Ein neu Spektakelstück hat die Welt,
11 
Eben noch zum Himmel getragen …
12 
Apollo, zürnend, hat ihn erschlagen.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.8 KB)

Details zum Gedicht „Ikarus“

Anzahl Strophen
2
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
70
Entstehungsjahr
1895
Epoche
Realismus

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „Ikarus“ des Autors Theodor Fontane. Geboren wurde Fontane im Jahr 1819 in Neuruppin. Im Jahr 1895 ist das Gedicht entstanden. Der Erscheinungsort ist Stuttgart und Berlin. Die Entstehungszeit des Gedichtes bzw. die Lebensdaten des Autors lassen eine Zuordnung zur Epoche Realismus zu. Bei dem Schriftsteller Fontane handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epoche. Das Gedicht besteht aus 12 Versen mit insgesamt 2 Strophen und umfasst dabei 70 Worte. Theodor Fontane ist auch der Autor für Gedichte wie „An Emilie“, „An Lischen“ und „An Marie“. Zum Autor des Gedichtes „Ikarus“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 211 Gedichte vor.

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