Ich ward beschenkt für ein Gedicht von Joachim Ringelnatz

Unbekannt hat mir zugesandt:
Ein blondes Löckchen,
Eines früh verstorbenen Kindes Löckchen;
Leicht wie ein Schneeflöckchen,
Rührend wie ein Lämmerglöckchen
Aus Spielzeugsland.
 
„Dank einer Mutter“ stand
Als Unterschrift geschrieben.
 
Wenn wieder Weihnachten wird sein,
10 
Hängen an unsrem Baum nicht zwei
11 
Kinderlöckchen, nein diesmal drei.
12 
Eins davon von einem Engelein.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24 KB)

Details zum Gedicht „Ich ward beschenkt für ein Gedicht“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
49
Entstehungsjahr
1932
Epoche
Moderne,
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Joachim Ringelnatz ist der Autor des Gedichtes „Ich ward beschenkt für ein Gedicht“. 1883 wurde Ringelnatz in Wurzen geboren. Im Jahr 1932 ist das Gedicht entstanden. Der Erscheinungsort ist Berlin. Von der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her lässt sich das Gedicht den Epochen Moderne oder Expressionismus zuordnen. Bei Ringelnatz handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epochen. Das 49 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 12 Versen mit insgesamt 3 Strophen. Joachim Ringelnatz ist auch der Autor für Gedichte wie „Afrikanisches Duell“, „Alone“ und „Alte Winkelmauer“. Zum Autor des Gedichtes „Ich ward beschenkt für ein Gedicht“ haben wir auf abi-pur.de weitere 560 Gedichte veröffentlicht.

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