An den Hund des Todten von Justinus Kerner

Der Tod den edlen Herrn dir nahm,
Vergebens suchst du seine Wege.
Du blickst mich an, ja, komm’ und lege
Auf meinen Schooß dein Haupt voll Gram.
Aus deinen Augen, treues Thier!
Schaut eine stumme, tiefe Klage,
Und geht an mich die ernste Frage:
»Wo find’ ich ihn? Mensch! sag’ es mir!«
Wend’ ab dein fragend Auge nur!
10 
Was könnt’ ein armer Mensch dir sagen?
11 
Antwortet ja auf solche Fragen
12 
Selbst ihm mit Schweigen die Natur.

Details zum Gedicht „An den Hund des Todten“

Anzahl Verse
1
Anzahl Zeilen
12
Anzahl Wörter
76
Entstehungsjahr
nach 1802
Epoche
Klassik,
Romantik,
Biedermeier

Gedicht-Analyse

Justinus Kerner ist der Autor des Gedichtes „An den Hund des Todten“. Der Autor Justinus Kerner wurde 1786 in Ludwigsburg geboren. In der Zeit von 1802 bis 1862 ist das Gedicht entstanden. Der Erscheinungsort ist Stuttgart und Tübingen. Die Entstehungszeit des Gedichtes bzw. die Lebensdaten des Autoren lassen eine Zuordnung zu den Epochen Klassik, Romantik, Biedermeier, Junges Deutschland & Vormärz oder Realismus zu. Vor Verwendung der Angaben zur Epoche, prüfe bitte die Richtigkeit. Die Zuordnung der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen und daher anfällig für Fehler. Das 76 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 12 Zeilen mit nur einem Vers. Der Dichter Justinus Kerner ist auch der Autor für Gedichte wie „Der Wanderer in der Sägemühle“, „Abschied“ und „Das treue Roß“. Auf abi-pur.de liegen zum Autoren des Gedichtes „An den Hund des Todten“ weitere 19 Gedichte vor.

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