Hält ein Zauber mich umfangen von Marie Eugenie Delle Grazie

Hält ein Zauber mich umfangen
Eiland, seit ich dich betrat?
Seltsam fiebern meine Wangen,
Träumend mess’ ich meinen Pfad.
 
Wie von unterird’schen Gluthen
Brennt es unter meinem Fuß,
Bis an’s Herz fühl’ ich sie fluthen,
Heiß, mit räthselhaftem Gruß.
 
Loh’nder Bilder Flammengarben
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Zucken Nachts vor mir empor –
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Glüh’nde Töne, schwüle Farben,
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Zauberei für Sinn und Ohr!
 
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Von Sirenen-Liedern klingen
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Erd’ und Himmel, Luft und Meer –
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Willst du auch mein Herz bezwingen,
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Sonneneiland des Tiber?

Details zum Gedicht „Hält ein Zauber mich umfangen“

Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
16
Anzahl Wörter
78
Entstehungsjahr
1892
Epoche
Realismus

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „Hält ein Zauber mich umfangen“ der Autorin Marie Eugenie Delle Grazie. Delle Grazie wurde im Jahr 1864 in Weißkirchen (Bela Crkva) geboren. Im Jahr 1892 ist das Gedicht entstanden. Der Erscheinungsort ist Leipzig. Die Entstehungszeit des Gedichtes bzw. die Lebensdaten der Autorin lassen eine Zuordnung zur Epoche Realismus zu. Delle Grazie ist eine typische Vertreterin der genannten Epoche. Das vorliegende Gedicht umfasst 78 Wörter. Es baut sich aus 4 Strophen auf und besteht aus 16 Versen. Die Gedichte „Abschied“, „Addio“ und „Addio a Capri“ sind weitere Werke der Autorin Marie Eugenie Delle Grazie. Zur Autorin des Gedichtes „Hält ein Zauber mich umfangen“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 71 Gedichte vor.

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