Hochzeitslied von Conrad Ferdinand Meyer

Aus der Eltern Macht und Haus
Tritt die zücht’ge Braut heraus
An des Lebens Scheide –
Geh und lieb’ und leide!
 
Freigesprochen, unterjocht,
Wie der junge Busen pocht
Im Gewand von Seide –
Geh und lieb’ und leide!
 
Frommer Augen helle Lust
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Ueberstrahlt an voller Brust
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Blitzendes Geschmeide –
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Geh und lieb’ und leide!
 
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Merke dir’s, du blondes Haar:
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Schmerz und Lust Geschwisterpaar,
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Unzertrennlich beide –
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Geh und lieb’ und leide!

Details zum Gedicht „Hochzeitslied“

Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
16
Anzahl Wörter
69
Entstehungsjahr
1882
Epoche
Realismus

Gedicht-Analyse

Der Autor des Gedichtes „Hochzeitslied“ ist Conrad Ferdinand Meyer. Im Jahr 1825 wurde Meyer in Zürich geboren. Entstanden ist das Gedicht im Jahr 1882. Der Erscheinungsort ist Leipzig. Anhand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autoren her kann der Text der Epoche Realismus zugeordnet werden. Bei Meyer handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epoche. Das vorliegende Gedicht umfasst 69 Wörter. Es baut sich aus 4 Strophen auf und besteht aus 16 Versen. Weitere Werke des Dichters Conrad Ferdinand Meyer sind „Gespenster“, „Hirtenfeuer“ und „Unruhige Nacht“. Zum Autoren des Gedichtes „Hochzeitslied“ haben wir auf abi-pur.de weitere 80 Gedichte veröffentlicht.

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