Hirtenfeuer von Conrad Ferdinand Meyer

Ließest unter uns dich nieder,
Liebe, liebenswerthe Frau,
Aber heute ziehst du wieder,
Wie die Sterne ziehn im Blau.
 
Siehst den Abendstern du blinken
Dort vor seinem Untergang?
Einen Augenblick im Sinken
Ruht er auf dem Bergeshang.
 
In der flüchtigen Minute,
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In dem eilenden Moment
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Ist’s, als ob er gastlich ruhte,
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Wie ein Hirtenfeuer brennt.
 
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Aber nur die kleinste Weile
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Bringt er auf der Erde zu,
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Sieh – er zittert ja vor Eile
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Und verschwindet, Frau, wie du.

Details zum Gedicht „Hirtenfeuer“

Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
16
Anzahl Wörter
78
Entstehungsjahr
1882
Epoche
Realismus

Gedicht-Analyse

Conrad Ferdinand Meyer ist der Autor des Gedichtes „Hirtenfeuer“. Meyer wurde im Jahr 1825 in Zürich geboren. Entstanden ist das Gedicht im Jahr 1882. Erscheinungsort des Textes ist Leipzig. Auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autoren kann der Text der Epoche Realismus zugeordnet werden. Meyer ist ein typischer Vertreter der genannten Epoche. Das 78 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 16 Versen mit insgesamt 4 Strophen. Weitere Werke des Dichters Conrad Ferdinand Meyer sind „Unruhige Nacht“, „Nicola Pesces“ und „Möwenflug“. Zum Autoren des Gedichtes „Hirtenfeuer“ haben wir auf abi-pur.de weitere 80 Gedichte veröffentlicht.

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