Herbstklage von Heinrich Kämpchen

Ja, der Schnitter geht
Schon durch Wald und Flur,
Wo ein Blatt verweht,
Seh’ ich seine Spur. –
 
Wo die Blume stirbt
Still am Wegesrand,
Wo das Gras verdirbt,
Ist es seine Hand. –
 
Aus dem Nebel grau,
10 
Der das Tal durchzieht,
11 
Aus dem Winde rauh
12 
Tönt sein Sterbelied. –
 
13 
Wie so bald verweht
14 
Doch des Lebens Spur –
15 
Ja, der Schnitter geht
16 
Schon durch Wald und Flur.
 
17 
Seine Sense reicht
18 
Ueber Berg und Tal –
19 
Nah’ auch mir vielleicht
20 
Ist der scharfe Stahl. –
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24.2 KB)

Details zum Gedicht „Herbstklage“

Anzahl Strophen
5
Anzahl Verse
20
Anzahl Wörter
79
Entstehungsjahr
1909
Epoche
Moderne

Gedicht-Analyse

Heinrich Kämpchen ist der Autor des Gedichtes „Herbstklage“. Im Jahr 1847 wurde Kämpchen in Altendorf an der Ruhr geboren. Die Entstehungszeit des Gedichtes geht auf das Jahr 1909 zurück. Erscheinungsort des Textes ist Bochum. Anhand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her kann der Text der Epoche Moderne zugeordnet werden. Prüfe bitte vor Verwendung die Angaben zur Epoche auf Richtigkeit. Die Zuordnung der Epoche ist auf zeitlicher Ebene geschehen. Da sich Literaturepochen zeitlich überschneiden, ist eine reine zeitliche Zuordnung häufig mit Fehlern behaftet. Das Gedicht besteht aus 20 Versen mit insgesamt 5 Strophen und umfasst dabei 79 Worte. Heinrich Kämpchen ist auch der Autor für Gedichte wie „Am Weinfelder Maar“, „Am goldenen Sonntag“ und „An Annette von Droste-Hülshoff“. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Herbstklage“ weitere 165 Gedichte vor.

+ Wie analysiere ich ein Gedicht?

Daten werden aufbereitet

Weitere Gedichte des Autors Heinrich Kämpchen (Infos zum Autor)

Zum Autor Heinrich Kämpchen sind auf abi-pur.de 165 Dokumente veröffentlicht. Alle Gedichte finden sich auf der Übersichtsseite des Autors.