Helle Nacht von Richard Dehmel

Weich küßt die Zweige
der weiße Mond;
ein Flüstern wohnt
im Laub, als neige,
als schweige sich der Hain zur Ruh –
Geliebte du.
 
Der Weiher ruht, und
die Weide schimmert;
ihr Schatten flimmert
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in seiner Flut, und
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der Wind weint in den Bäumen –
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wir träumen ... träumen.
 
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Die Weiten leuchten
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Beruhigung;
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die Niederung
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hebt bleich den feuchten
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Schleier hin zum Himmelssaum –
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oh hin – o Traum ...
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24.1 KB)

Details zum Gedicht „Helle Nacht“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
18
Anzahl Wörter
64
Entstehungsjahr
1893
Epoche
Moderne

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „Helle Nacht“ des Autors Richard Dehmel. 1863 wurde Dehmel in Wendisch-Hermsdorf, Mark Brandenburg geboren. Das Gedicht ist im Jahr 1893 entstanden. München ist der Erscheinungsort des Textes. Eine Zuordnung des Gedichtes zur Epoche Moderne kann auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors vorgenommen werden. Bei dem Schriftsteller Dehmel handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epoche. Das 64 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 18 Versen mit insgesamt 3 Strophen. Weitere bekannte Gedichte des Autors Richard Dehmel sind „Aufblick“, „Ballade vom Volk“ und „Bann“. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Helle Nacht“ weitere 490 Gedichte vor.

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