Helfen von Joachim Ringelnatz

Es betteln Armut und Betrug.
Es betteln die Faulen und Schwachen.
Wer viel gegeben, gab nie genug.
Ehrliches Lachen darf lachen.
 
Wir reden gern uns die Schuld vom Hals
Und arbeiten ungern für Faule.
Es packt uns Reue erledigtenfalls
Oder Gruseln bei offenem Maule.
 
Und ganz erschüttert hörn wir und schreiben
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Von Armen, die unerreichbar bleiben.
 
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Wie leicht klingt das, wenn jemand spricht:
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„Hart! Aber das Schwache muß sterben!“
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Doch dürfen auch manche Leute nicht
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Am ewigen Helfen verderben.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24 KB)

Details zum Gedicht „Helfen“

Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
14
Anzahl Wörter
79
Entstehungsjahr
1929
Epoche
Moderne,
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Joachim Ringelnatz ist der Autor des Gedichtes „Helfen“. 1883 wurde Ringelnatz in Wurzen geboren. Die Entstehungszeit des Gedichtes geht auf das Jahr 1929 zurück. In Berlin ist der Text erschienen. Das Gedicht lässt sich anhand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her den Epochen Moderne oder Expressionismus zuordnen. Bei Ringelnatz handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epochen. Das vorliegende Gedicht umfasst 79 Wörter. Es baut sich aus 4 Strophen auf und besteht aus 14 Versen. Der Dichter Joachim Ringelnatz ist auch der Autor für Gedichte wie „7. August 1929“, „Abendgebet einer erkälteten Negerin“ und „Abermals in Zwickau“. Zum Autor des Gedichtes „Helfen“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 560 Gedichte vor.

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