Heinrich Heine von Heinrich Kämpchen

(Zur 50jährigen Totenfeier.)

Dem Dichter, dem im eig’nen Vaterlande
Bis heute noch kein Denkmal ist errichtet,
Dem Dichter, der die Lorelei gedichtet,
Der einsam schläft am fernen Seinestrande. –
 
Dem großen Sänger, dem, zu Deutschlands Schande,
Die Fremde nur den Ruhmesstein geschichtet,
Der sich die Welt zu ew’gem Dank verpflichtet
Mit seiner Lieder genialem Brande. –
 
Zur Totenfeier will ich diese Zeilen
10 
Mit anderen, die gottbegnadet singen,
11 
Bescheiden ihm als Opfergabe bringen.
12 
Und einmal wird auch hier die Nacht enteilen,
13 
Die jetzt noch dräuend auf dem Toten lastet,
14 
Der, fern der Heimat, in der Fremde rastet. –
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24.1 KB)

Details zum Gedicht „Heinrich Heine“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
14
Anzahl Wörter
93
Entstehungsjahr
1909
Epoche
Moderne

Gedicht-Analyse

Heinrich Kämpchen ist der Autor des Gedichtes „Heinrich Heine“. Kämpchen wurde im Jahr 1847 in Altendorf an der Ruhr geboren. Das Gedicht ist im Jahr 1909 entstanden. In Bochum ist der Text erschienen. Das Gedicht lässt sich an Hand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her der Epoche Moderne zuordnen. Die Zuordnung der Epoche ist ausschließlich auf zeitlicher Basis geschehen. Bitte überprüfe unbedingt die Richtigkeit der Angaben bei Verwendung. Das 93 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 14 Versen mit insgesamt 3 Strophen. Heinrich Kämpchen ist auch der Autor für Gedichte wie „Abendläuten“, „Altendorf“ und „Am Gemündener Maar“. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Heinrich Heine“ weitere 165 Gedichte vor.

+ Wie analysiere ich ein Gedicht?

Daten werden aufbereitet

Weitere Gedichte des Autors Heinrich Kämpchen (Infos zum Autor)

Zum Autor Heinrich Kämpchen sind auf abi-pur.de 165 Dokumente veröffentlicht. Alle Gedichte finden sich auf der Übersichtsseite des Autors.