Heimweh von Hedwig Lachmann

O wüßt’ ich meiner Sehnsucht einen Fergen,
Daß er ihr eine sanfte Fährte weise!
So kehrt sie mir zurück aus hohen Bergen,
Todmatt vom Flug und fast erstarrt vom Eise.
 
Ich wollte, daß ein leichter Kahn mich führe
Den Strom entlang in ebene Gelände,
Und daß ich dort durch eine niedre Türe
In einem stillen Hause Eingang fände.
 
Und drinnen nur von abendlichen Kerzen
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Ein mildes Dämmerlicht am eignen Herde.
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Ein warmer Raum, ein Kind an meinem Herzen,
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Und eine Seele mein auf dieser Erde.
Arbeitsblatt zum Gedicht
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Details zum Gedicht „Heimweh“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
85
Entstehungsjahr
1905
Epoche
Moderne

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „Heimweh“ der Autorin Hedwig Lachmann. Lachmann wurde im Jahr 1865 in Stolp, Pommern (Polen) geboren. Im Jahr 1905 ist das Gedicht entstanden. Erscheinungsort des Textes ist Leipzig. Von der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten der Autorin her lässt sich das Gedicht der Epoche Moderne zuordnen. Bei Verwendung der Angaben zur Epoche, prüfe bitte die Richtigkeit der Zurodnung. Die Auswahl der Epoche ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen und muss daher nicht unbedingt richtig sein. Das Gedicht besteht aus 12 Versen mit insgesamt 3 Strophen und umfasst dabei 85 Worte. Weitere bekannte Gedichte der Autorin Hedwig Lachmann sind „Am Abend“. Auf abi-pur.de liegen zur Autorin des Gedichtes „Heimweh“ keine weiteren Gedichte vor.

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