Heimlos von Heinrich Kämpchen

Kleines Haus am Wegesrand,
Haus, wo meine Wiege stand,
Ob der Jugendtraum verblich,
Vaterhaus, wie lieb’ ich dich. –
 
Schau’ dich jetzt im Abendstrahl,
Kleines Haus – voll Lust und Qual,
Möchte immer so dich seh’n,
Doch ich muß ja wieder geh’n. –
 
Muß zu Fremden, liebeleer,
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Heimat bist du mir nicht mehr,
11 
Kleines Haus am Wegesrand,
12 
Haus, wo meine Wiege stand. –
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.7 KB)

Details zum Gedicht „Heimlos“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
61
Entstehungsjahr
1909
Epoche
Moderne

Gedicht-Analyse

Heinrich Kämpchen ist der Autor des Gedichtes „Heimlos“. Geboren wurde Kämpchen im Jahr 1847 in Altendorf an der Ruhr. 1909 ist das Gedicht entstanden. In Bochum ist der Text erschienen. Anhand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her kann der Text der Epoche Moderne zugeordnet werden. Die Angaben zur Epoche prüfe bitte vor Verwendung auf Richtigkeit. Die Zuordnung der Epoche ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen. Da sich die Literaturepochen zeitlich teilweise überschneiden, ist eine reine zeitliche Zuordnung fehleranfällig. Das vorliegende Gedicht umfasst 61 Wörter. Es baut sich aus 3 Strophen auf und besteht aus 12 Versen. Weitere Werke des Dichters Heinrich Kämpchen sind „Abendläuten“, „Altendorf“ und „Am Gemündener Maar“. Zum Autor des Gedichtes „Heimlos“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 165 Gedichte vor.

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