Heilige von Rainer Maria Rilke

Große Heilige und kleine
feiert jegliche Gemeine;
hölzern und von Steine feine,
große Heilige und kleine.
 
Heilge Annen und Kathrinen,
die im Traum erschienen ihnen,
baun sie sich und dienen ihnen,
heilgen Annen und Kathrinen.
 
Wenzel laß ich auch noch gelten,
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weil sie selten ihn bestellten;
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denn zu viele gelten selten –
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nun, Sankt Wenzel laß ich gelten.
 
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Aber diese Nepomucken!
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Von des Torgangs Lucken gucken
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und auf allen Brucken spucken
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lauter, lauter Nepomucken!
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24 KB)

Details zum Gedicht „Heilige“

Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
16
Anzahl Wörter
73
Entstehungsjahr
nach 1891
Epoche
Moderne

Gedicht-Analyse

Rainer Maria Rilke ist der Autor des Gedichtes „Heilige“. Der Autor Rainer Maria Rilke wurde 1875 in Prag geboren. Zwischen den Jahren 1891 und 1926 ist das Gedicht entstanden. Der Erscheinungsort ist Frankfurt am Main. Die Entstehungszeit des Gedichtes bzw. die Lebensdaten des Autors lassen eine Zuordnung zur Epoche Moderne zu. Bei Rilke handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epoche. Das Gedicht besteht aus 16 Versen mit insgesamt 4 Strophen und umfasst dabei 73 Worte. Weitere bekannte Gedichte des Autors Rainer Maria Rilke sind „Abend“, „Abend“ und „Abend in Skaane“. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Heilige“ weitere 337 Gedichte vor.

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