An Zante von Edgar Allan Poe

O schönes Eiland, das den holden Namen
Der Blumen allerlieblichster entlehnt,
Du weckst in meiner Seele wundersamen
Erinnrungszauber, den ich tot gewähnt.
Wie viele Stätten namenloser Wonnen,
Wie viele Schatten von verwehten Träumen,
Verlornen Hoffnungen, wie viel Visionen
Von ihr, von ihr, die unter diesen Bäumen
Nie mehr verweilt, nie mehr! weh, dieses Wort
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Magischen, dunkeln Lauts verwandelt dich,
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Hin ist dein Zauber – ein verfluchter Ort
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Ist dein Gestade fürderhin für mich,
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O Hyacintheninsel, goldne Zante,
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Isola d’oro, fior’ di Levante!

Details zum Gedicht „An Zante“

Anzahl Verse
1
Anzahl Zeilen
14
Anzahl Wörter
82
Entstehungsjahr
nach 1825
Epoche
Klassik,
Romantik,
Biedermeier

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „An Zante“ stammt aus der Feder des Autoren bzw. Lyrikers Edgar Allan Poe. 1809 wurde Poe in Boston, USA geboren. Zwischen den Jahren 1825 und 1849 ist das Gedicht entstanden. Erscheinungsort des Textes ist Berlin. Das Gedicht lässt sich an Hand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autoren her den Epochen Klassik, Romantik, Biedermeier, Junges Deutschland & Vormärz oder Realismus zuordnen. Die Angaben zur Epoche prüfe bitte vor Verwendung auf Richtigkeit. Die Zuordnung der Epochen ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen. Da sich die Literaturepochen zeitlich teilweise überschneiden, ist eine reine zeitliche Zuordnung fehleranfällig. Das Gedicht besteht aus 14 Zeilen mit nur einem Vers und umfasst dabei 82 Worte. Die Gedichte „Das ruhlose Thal“, „Das verwunschene Schloß“ und „Der Eroberer Wurm“ sind weitere Werke des Autoren Edgar Allan Poe. Auf abi-pur.de liegen zum Autoren des Gedichtes „An Zante“ weitere 17 Gedichte vor.

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