Gott und Welt von Frank Wedekind

Ich bin ein Mensch von Fleisch und Blut,
Ich fange keine Grillen;
Ich kann des Fleisches Durst so gut
Wie den der Seele stillen.
 
Ich schwinge brünstig mich empor
Zu Gott in schwacher Stunde;
Und werd’ ich stark, heb’ ich den Flor
Von heiliger Todeswunde.
 
Weit öffnet sich der Arme Paar
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Gleich hellen Tempelpforten;
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Ich kniee schluchzend am Altar,
12 
Ich bete nicht in Worten.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.8 KB)

Details zum Gedicht „Gott und Welt“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
64
Entstehungsjahr
1905
Epoche
Moderne

Gedicht-Analyse

Der Autor des Gedichtes „Gott und Welt“ ist Frank Wedekind. Der Autor Frank Wedekind wurde 1864 in Hannover geboren. 1905 ist das Gedicht entstanden. Erschienen ist der Text in München. Eine Zuordnung des Gedichtes zur Epoche Moderne kann auf Grund der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. der Lebensdaten des Autors vorgenommen werden. Bei dem Schriftsteller Wedekind handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epoche. Das Gedicht besteht aus 12 Versen mit insgesamt 3 Strophen und umfasst dabei 64 Worte. Weitere bekannte Gedichte des Autors Frank Wedekind sind „Am Scheidewege“, „An Berta Maria, Typus Gräfin Potocka“ und „An Bruno“. Zum Autor des Gedichtes „Gott und Welt“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 114 Gedichte vor.

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