Glück?! Wie oft rang ich nach dir die Hände von Marie Eugenie Delle Grazie

Glück?! Wie oft rang ich nach dir die Hände,
Bebend, all’ des stolzen Leides müd,
Daß ein Gott dich mir herniedersende,
Eh’ dies Herz verblutet und verglüht!
 
Und nun stahlst du wie der West vom Meere
Schwül und heimlich dich in meine Brust,
Ach! und wie die Starre sich auch wehre –
Hinthaut all ihr Trotz in süßer Lust!
 
Wirst du halten, was du mir versprochen,
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Tauscht’ ich Würd’ges um solch’ hohes Weh?
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Oder werd’ ich ärmer, qualgebrochen
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Heimkehr’n – ach! und elender denn je?!

Details zum Gedicht „Glück?! Wie oft rang ich nach dir die Hände“

Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
85
Entstehungsjahr
1892
Epoche
Realismus

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „Glück?! Wie oft rang ich nach dir die Hände“ der Autorin Marie Eugenie Delle Grazie. Im Jahr 1864 wurde Delle Grazie in Weißkirchen (Bela Crkva) geboren. Im Jahr 1892 ist das Gedicht entstanden. In Leipzig ist der Text erschienen. Die Entstehungszeit des Gedichtes bzw. die Lebensdaten der Autorin lassen eine Zuordnung zur Epoche Realismus zu. Die Schriftstellerin Delle Grazie ist eine typische Vertreterin der genannten Epoche. Das 85 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 12 Versen mit insgesamt 3 Strophen. Die Dichterin Marie Eugenie Delle Grazie ist auch die Autorin für Gedichte wie „Abschied“, „Addio“ und „Addio a Capri“. Zur Autorin des Gedichtes „Glück?! Wie oft rang ich nach dir die Hände“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 71 Gedichte vor.

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