Glocken von Paul Haller

O ihr Glocken, meine liebsten Töne!
Kommt von dort, wo meine dunkeln Augen,
Heißgeliebte, dunkle Mädchenaugen,
Selig starren in des Abends Schöne.
 
O ihr Glocken! In des Abends Gründen
Wohnt das Glück, und meine Sehnsucht lodert.
Meine Sehnsucht soll die dunkeln Augen
Wie der Blitz die Nacht mit Lieb durchzünden!
 
O ihr Glocken, laßt das Sehnsuchtsläuten!
10 
Stürmt und wimmert, daß mir nicht das Jauchzen
11 
Fremden Glückes durch die Ohren gelle! –
12 
Meine Seel’ ist Sturm in leere Weiten.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.8 KB)

Details zum Gedicht „Glocken“

Autor
Paul Haller
Anzahl Strophen
3
Anzahl Verse
12
Anzahl Wörter
77
Entstehungsjahr
nach 1898
Epoche
Naturalismus

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Glocken“ stammt aus der Feder des Autors bzw. Lyrikers Paul Haller. Im Jahr 1882 wurde Haller in Rein bei Brugg geboren. Zwischen den Jahren 1898 und 1920 ist das Gedicht entstanden. Erscheinungsort des Textes ist Aarau. Von der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her lässt sich das Gedicht der Epoche Naturalismus zuordnen. Der Schriftsteller Haller ist ein typischer Vertreter der genannten Epoche. Das 77 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 12 Versen mit insgesamt 3 Strophen. Weitere Werke des Dichters Paul Haller sind „An eine Sängerin“, „Augen“ und „Bei Morcote“. Zum Autor des Gedichtes „Glocken“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 65 Gedichte vor.

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