Glattgedehnter Fluthenspiegel von Marie Eugenie Delle Grazie

Glattgedehnter Fluthenspiegel,
Sonnenfrohe Schau!
Wolken, zart wie Mövenflügel
Schwimmen durch das Blau ...
 
Gold’ne Funken blitzen, irren,
Tanzen über’s Meer
Und zerfließen und entschwirren
Wie ein Mückenheer.
 
Weißlich glüh’n die Felsenzinken,
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Roth die Küstenwand,
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Und die Uferklippen blinken
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Silbern wie der Strand;
 
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Zwischen Luft und Licht verloren
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Seh’ ich’s endlos blau’n,
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Und wir eitle Wissensthoren
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Wollen mehr, als schau’n!

Details zum Gedicht „Glattgedehnter Fluthenspiegel“

Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
16
Anzahl Wörter
64
Entstehungsjahr
1892
Epoche
Realismus

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „Glattgedehnter Fluthenspiegel“ stammt aus der Feder der Autorin bzw. Lyrikerin Marie Eugenie Delle Grazie. Delle Grazie wurde im Jahr 1864 in Weißkirchen (Bela Crkva) geboren. Die Entstehungszeit des Gedichtes geht auf das Jahr 1892 zurück. In Leipzig ist der Text erschienen. Das Gedicht lässt sich an Hand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten der Autorin her der Epoche Realismus zuordnen. Delle Grazie ist eine typische Vertreterin der genannten Epoche. Das vorliegende Gedicht umfasst 64 Wörter. Es baut sich aus 4 Strophen auf und besteht aus 16 Versen. Die Dichterin Marie Eugenie Delle Grazie ist auch die Autorin für Gedichte wie „Abendsonnenschein“, „Abschied“ und „Addio“. Zur Autorin des Gedichtes „Glattgedehnter Fluthenspiegel“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 71 Gedichte vor.

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