Gespenst von Christian Morgenstern

Es gibt ein Gespenst,
das frißt Taschentücher;
es begleitet dich
auf deiner Reise,
es frißt dir aus dem Koffer,
aus dem Bett,
aus dem Nachttisch,
wie ein Vogel
aus der Hand,
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vieles weg, –
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nicht alles, nicht auf Ein Mal.
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Mit 18 Tüchern,
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stolzer Segler,
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fuhrst du hinaus
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aufs Meer der Fremde,
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mit acht bis sieben
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kehrst du zurück,
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ein Gram der Hausfrau.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (24 KB)

Details zum Gedicht „Gespenst“

Anzahl Strophen
1
Anzahl Verse
18
Anzahl Wörter
61
Entstehungsjahr
nach 1887
Epoche
Moderne

Gedicht-Analyse

Der Autor des Gedichtes „Gespenst“ ist Christian Morgenstern. Geboren wurde Morgenstern im Jahr 1871 in München. Die Entstehungszeit des Gedichtes liegt zwischen den Jahren 1887 und 1914. Die Entstehungszeit des Gedichtes bzw. die Lebensdaten des Autors lassen eine Zuordnung zur Epoche Moderne zu. Bei dem Schriftsteller Morgenstern handelt es sich um einen typischen Vertreter der genannten Epoche. Das 61 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 18 Versen mit nur einer Strophe. Die Gedichte „Bundeslied der Galgenbrüder“, „Da nimm. Das laß ich dir zurück, o Welt“ und „Das Auge der Maus“ sind weitere Werke des Autors Christian Morgenstern. Auf abi-pur.de liegen zum Autor des Gedichtes „Gespenst“ weitere 189 Gedichte vor.

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