An Peter Scher von Joachim Ringelnatz

Mein lieber Peter Scher,
Horch her:
 
Ich hätte dich manchmal hassen
Und an der Gurgel fassen
Wollen, dich, den der Ringelnatz liebt.
Weil du nicht lernst, daß es Etwasse gibt,
Die gar nichts mit sich anfangen lassen.
Oder weil du, der auch du mich liebst,
Das nicht zugibst.
10 
Und gerade auf das Zugeben
11 
Kommt’s an im Leben.
 
12 
Du bist oft an falscher Stelle zu dick.
 
13 
Wir sind Freunde auf Lebenszeit.
14 
Ich kenne deine Vergangenheit.
15 
Und ich weiß: Im wichtigen Augenblick
16 
Bist du ganz und groß und hilfsbereit.

Details zum Gedicht „An Peter Scher“

Anzahl Verse
4
Anzahl Zeilen
16
Anzahl Wörter
88
Entstehungsjahr
1928
Epoche
Literatur der Weimarer Republik / Neue Sachlichkeit

Gedicht-Analyse

Das Gedicht „An Peter Scher“ stammt aus der Feder des Autoren bzw. Lyrikers Joachim Ringelnatz. Im Jahr 1883 wurde Ringelnatz in Wurzen geboren. Die Entstehungszeit des Gedichtes geht auf das Jahr 1928 zurück. Berlin ist der Erscheinungsort des Textes. Die Entstehungszeit des Gedichtes bzw. die Lebensdaten des Autoren lassen eine Zuordnung zur Epoche Literatur der Weimarer Republik / Neue Sachlichkeit zu. Vor Verwendung der Angaben zur Epoche, prüfe bitte die Richtigkeit. Die Zuordnung der Epoche ist ausschließlich auf zeitlicher Ebene geschehen und daher anfällig für Fehler. Das 88 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 16 Zeilen mit insgesamt 4 Versen. Der Dichter Joachim Ringelnatz ist auch der Autor für Gedichte wie „Abschiedsworte an Pellka“, „Afrikanisches Duell“ und „Alone“. Zum Autoren des Gedichtes „An Peter Scher“ haben wir auf abi-pur.de weitere 560 Gedichte veröffentlicht.

Weitere Gedichte des Autoren Joachim Ringelnatz (Infos zum Autor)

Zum Autoren Joachim Ringelnatz sind auf abi-pur.de 560 Dokumente veröffentlicht. Alle Gedichte findest auf der Übersichtsseite des Autoren.