Geliebte von Klabund

Als ich mich heute Nacht in den Kissen richtete,
Traf mich dein Atem wie das Sägen des Totenwurms,
Der sich mit dem Surren des Sturms
Draußen – zu dumpfer Symphonie verdichtete.
 
Auf der Straße klang es wie ein Getreck
Von Wagen zu einem Leichenzug
Das Haustor knirschte im Zimmer war Totenruch
Sie wollten den Sarg auf ihre Schultern heben
Da riß ich dich an mein lebendiges Leben
10 
Und küßte den Tod dir von den Lippen weg.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.7 KB)

Details zum Gedicht „Geliebte“

Autor
Klabund
Anzahl Strophen
2
Anzahl Verse
10
Anzahl Wörter
75
Entstehungsjahr
1913
Epoche
Moderne,
Expressionismus

Gedicht-Analyse

Bei dem vorliegenden Text handelt es sich um das Gedicht „Geliebte“ des Autors Klabund. Im Jahr 1890 wurde Klabund in Crossen an der Oder geboren. Im Jahr 1913 ist das Gedicht entstanden. Der Erscheinungsort ist Berlin. Von der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her lässt sich das Gedicht den Epochen Moderne oder Expressionismus zuordnen. Prüfe bitte vor Verwendung die Angaben zur Epoche auf Richtigkeit. Die Zuordnung der Epochen ist auf zeitlicher Ebene geschehen. Da sich Literaturepochen zeitlich überschneiden, ist eine reine zeitliche Zuordnung häufig mit Fehlern behaftet. Das vorliegende Gedicht umfasst 75 Wörter. Es baut sich aus 2 Strophen auf und besteht aus 10 Versen. Weitere Werke des Dichters Klabund sind „Altes Reiterlied“, „Ausmarsch“ und „Ballade“. Zum Autor des Gedichtes „Geliebte“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 139 Gedichte vor.

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