Geiß und Schleiche von Christian Morgenstern

Die Schleiche singt ihr Nachtgebet,
die Waldgeiß staunend vor ihr steht.
 
Die Waldgeiß schüttelt ihren Bart
wie ein Magister hochgelahrt.
 
Sie weiß nicht, was die Schleiche singt,
sie hört nur, dass es lieblich klingt.
 
Die Schleiche fällt in Schlaf alsbald.
Die Geiß geht sinnend durch den Wald.
Arbeitsblatt zum Gedicht
PDF (23.6 KB)

Details zum Gedicht „Geiß und Schleiche“

Anzahl Strophen
4
Anzahl Verse
8
Anzahl Wörter
47
Entstehungsjahr
nach 1887
Epoche
Moderne

Gedicht-Analyse

Christian Morgenstern ist der Autor des Gedichtes „Geiß und Schleiche“. Morgenstern wurde im Jahr 1871 in München geboren. Im Zeitraum zwischen 1887 und 1914 ist das Gedicht entstanden. Zürich ist der Erscheinungsort des Textes. Das Gedicht lässt sich an Hand der Entstehungszeit des Gedichtes bzw. von den Lebensdaten des Autors her der Epoche Moderne zuordnen. Morgenstern ist ein typischer Vertreter der genannten Epoche. Das 47 Wörter umfassende Gedicht besteht aus 8 Versen mit insgesamt 4 Strophen. Weitere Werke des Dichters Christian Morgenstern sind „An eine Freundin“, „Anto-logie“ und „Bedenke, Freund, was wir zusammen sprachen“. Zum Autor des Gedichtes „Geiß und Schleiche“ liegen auf unserem Portal abi-pur.de weitere 189 Gedichte vor.

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